Hier stellen wir dir unser Team, die Taucher und Tauchlehrer vor.

Killian,
wieso fasziniert mich das Tauchen so?
Das erste, was man hört, ist die Stille.
Keine Stimmen, kein Wind – nur das ruhige, gleichmäßige Atmen durch den Atemregler. Blase für Blase steigt nach oben, während unter mir die Tiefe langsam dunkler wird.
Süßwasser hat seine ganz eigene Magie.
Klar, kühl und oft unscheinbar von außen – doch je weiter man hinabtaucht, desto mehr verändert sich alles. Das Licht wird schwächer, Konturen verschwimmen, und die Welt reduziert sich auf das Wesentliche: Bewegung, Atmung, Konzentration und Ich für Mich.
Ich erinnere mich an einen dieser Tauchgänge besonders gut.
Ein See, still und glatt an der Oberfläche. Doch unterhalb begann eine andere Dimension. Mit jedem Meter wurde es ruhiger, dichter, intensiver. Die Geräusche der Welt verschwanden vollständig, und übrig blieb nur dieses tiefe, gleichmäßige Gefühl des Abtauchens und die Zahl 100,23 m auf meinem Tauchcomputer.
Irgendwann erreicht man einen Punkt, an dem es nicht mehr um das Ziel geht.
Nicht um Tiefe, nicht um Zahlen – sondern um den Moment selbst.
Die Dunkelheit ist nicht bedrohlich, sondern beruhigend.
Sie nimmt alles Überflüssige mit sich und lässt Raum für eine ganz eigene Klarheit. Man spürt jeden Atemzug bewusster, jede kleine Bewegung wird bedeutungsvoll. Zeit scheint langsamer zu vergehen – oder vielleicht hört sie einfach kurz auf zu zählen.
Man taucht nicht nur in die Tiefe.
Man taucht ein in eine Ruhe, die man an der Oberfläche oft vergisst.

Marco
Wie bin ich zum Tauchen gekommen?
Eigentlich war das eine Kombination aus Algorithmus und Zufall. Franzi und ich haben über Silvester Freunde besucht, deren Kids gerade im besten Kindergarten-Alter waren. Wie es Eltern bestimmt wissen kommen die kleinen öfter mal mit einem kleinen Schnupfen nach Hause der uns Erwachsene für 2 Wochen komplett aus dem Leben haut.
So war es auch hier, ich lag krank zu Hause, Netflix war leergeschaut, YouTube auch irgendwann und zufälligerweise hat mir der YouTube Algorithmus Tauchvideos in den Feed gespült. Nach 2 Tagen Flow State Divers, Dive Talk und co. habe ich zu Franzi als sie von der Arbeit kam gesagt:
“Schatz, wir machen jetzt einen Tauchkurs!”
Was soll ich sagen, wir waren direkt gehooked und wir sind darauf hängengeblieben, und haben hier ein Team an Tauchern gefunden, mit denen es einfach Spaß macht zu tauchen.

Bianca,
Was bedeutet Tauchen für mich?
Für mich ist Tauchen die maximale Entschleunigung des Alltags und die Zeit, in der ich alles andere ausblenden und einfach nur sein kann.
Aber Tauchen und ich … das war keine Liebe auf den ersten Blick!
Ich habe 2025 im Alter von 41 Jahren meinen Tauschein gemacht und war auf der Suche nach dieser Ruhe und Stille von der Killian immer gesprochen hat. Schnupperkurs gemacht und anschließend gleich den OWD Kurs gebucht. Nach meinem OWD Kurs habe ich allerdings erstmal viele Ängste unter Wasser gefunden und Sätze von mir gegeben wie „ich werde nie tiefer als 18,00 m tauchen“ oder „ich werde nie Doppelgerät tauchen“,“ich werde nie Nachts tauchen“ und zu guter letzt „Tec Tauchen ist nichts für mich“.
Tauchen bedeutete damals für mich, mich meinen Ängsten zu stellen und zu sehen, wie mein Körper in stressigen Situationen reagiert und zu lernen mich selbst zu regulieren. Den Kopf abzuschalten! Ich hatte Angst vor dem Ertrinken beim Abnehmen oder Fluten der Maske, Angst vor der Tiefe und vor allem, dass ich unter Wasser nicht sehen kann. Gepaart mit meinem Perfektionismus, da das Tauchen mir offensichtlich nicht in die Wiege gelegt wurde und Übung bedeutet, war es für mich erstmal Arbeit, um an den Punkt zu kommen, an dem ich heute bin. Dieses tolle Gefühl von dem alle immer sprachen, fehlte mir und das frustrierte mich.
Ich hatte das Glück viele verständnisvoll Tauchbuddies und Lehrer zu haben, mit denen ich mich austauschen konnte und die mir hier wertvolle Tipps gegebeben haben. Mit der Zeit wurde ich ruhiger, weniger verkopft und dann ging es recht schnell von einem Kurs zum Nächsten und mit jedem Kurs und Tauchgang bekam ich mehr Vertrauen in meine Fähigkeiten. Ich habe mich in meinem Grenzen herangetastet und mittlerweile schrecke ich auch vor 60,00 Metern nicht zurück und freu mich jetzt schon auf den Tag, an dem es mal 70,00 / 80,00 / 90,00 Meter tief geht. Ich habe Sie gefunden, diese Stille und Ruhe von der Killian gesprochen hat und dafür bin ich unendlich dankbar.
Einziges Manko … jetzt will ich mehr davon 😉

Franzi
Wie wir zum Tauchen gekommen sind, hat Marco ja schon aus seiner Sicht geschildert. Sagen wir es mal so: Ich wurde an jenem Abend ziemlich charmant vor vollendete Tatsachen gestellt.
Meine erste Reaktion? Skepsis. Noch ein Hobby, das mit viel Ausrüstung verbunden ist? Doch diese Zweifel hielten genau bis zu meinem ersten Atemzug unter Wasser. In dem Moment, als ich abtauchte, wurde der Lärm im Kopf, der stressige Arbeitsalltag und die Skepsis an Land durch pure Begeisterung ersetzt.
Was mich heute am Tauchen so fasziniert, ist gar nicht das Adrenalin, sondern die unglaubliche Entspannung. Es ist wie eine Meditation in einer fremden Welt. Man verliert sich im Rhythmus der eigenen Atmung, die Zeit scheint stillzustehen und man bekommt einen exklusiven Einblick in ein Ökosystem, das den meisten Menschen verborgen bleibt.
Bereit für mehr Tiefe? Werde Teil von Limitless Dive.
